100 Euro mit Commerzbank Konto geschenkt

Ich mag die Comdirect. Das ist kein Geheimnis. Schon mehrfach habe ich geschrieben, warum ich die Direktbank aus Quickborn durchgehend empfehle. Allein die Tatsache, dass der Kundenservice rund um die Uhr unter einer Festnetznummer zu erreichen ist, ist schon richtig, richtig gut. Auch die Mutter – die Commerzbank – hat’s in sich. Wer eine Bank vor Ort mag (und braucht), ist hier bestens beraten. Immer, wenn ich vom Sport komme, sehe ich das riesige Banner von Focus Money an der Dortmunder Filiale der Commerzbank hängen. „Beste Bank“-Blabla ist da zu lesen. Auch in bin von den Leistungen der Berater überzeugt. Vor einiger Zeit wurde ich zu einem BeratungsVerkaufsgespräch von einem Berater eingeladen. Er war wirklich gut informiert und hat dann aber doch schnell eingesehen, dass sein Provisionsprodukt doch nicht so richtig für mich ist. Zu der Allianz Rente Index Select, die mir dort empfohlen wurde, werde ich später vielleicht noch mal etwas schreiben. Bis dahin reicht vielleicht der Spiegel-Artikel. :-)

Commerzbank mit hoher Prämie

Wer derzeit bei der Commerzbank ein Girokonto eröffnet, kann 100 Euro abgreifen. Wer das Konto ein Jahr führt und regelmäßig nutzt, dann nicht zufrieden ist, kündigt und seine Entscheidung begründet, kann weitere 50 Euro abgreifen. Dazu wird’s aber wohl nicht kommen. Denn das Konto ist gut! Ich habe es selbst… :-)

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Was ist so toll an dem Konto?

  • 100 Euro Bonus zum Start am Wochenende
  • Dauerhaft keine Kontoführungsgebühren, bei 1.200 Euro Geldeingang im Monat
  • Konto Umzugsservice erledigt Formalitäten
  • Konto kann auch zusätzlich zum alten Konto genutzt werden
  • Niemand verbietet es euch, mehrere Girokonten zu haben
  • Ihr kriegt die 100 Euro Prämie übrigens auch, wenn ihr keinen Geldeingang im Monat habt. Dann kostet das Konto aber 9,90 Euro im Monat. Die Rendite reduziert sich also um rund 30 Euro; falls man direkt wieder kündigt. :-(
  • Das Startguthaben habt ihr nach drei Monaten!
  • Geldautomaten der Cash-Group könnt ihr gebührenfrei nutzen: An den 9.000 Automaten von Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank, Hypo Vereinsbank und deren Töchter gewähren euch so Vorteile!
  • Zusätzlich gibt es Miles & More Meilen für Euch!

Erfahrungen mit Commerzbank Konto

Ich kann nur sagen, dass ich sehr zufrieden bin bei der Commerzbank. Wenn man weiß, worauf man achten muss – Bedingungen erfüllen für gratis Kontoführung, zum Beispiel – dann gibt’s kaum bessere Konditionen. Vor allem für Leute, die gern auch mal in eine Filiale gehen, ist dieses Angebot interessant. Denn während man bei Direktbanken kaum einen Ansprechpartner vor Ort hat – es sei denn, man wohnt nahe München, Nürnberg oder Quickborn – wird’s schwer. :-)

Aber mich interessieren natürlich auch eure Erfahrungen! Wie sieht’s aus? Könnt ihr das Konto der Commerzbank empfehlen!? :-)

Hier geht’s zum Girokonto der Commerzbank mit 100 Euro Prämie >>

Fairr.de Gründer Jens Jenissen im Interview

Endlich! Ein neuer Stern am Himmel? Kann sein, denn fairr.de ist angetreten, um die Riester-Rente fair zu machen. Was derzeit mit der gut gedachten privaten Altersvorsorge gemacht wird, ist ein Skandal. Vater Staat hat wohl nicht gedacht, dass man das Geld des kleinen Mannes gierigen Finanzmarktakteuren nicht einfach so überlassen kann. Motto: Wird schon gut gehen. Mutmaßlich deshalb haben Walter Riester und Konsorten festgelegt: Wenn’s später das Geld für die Rente zurückgibt, muss mindestens das heraus kommen, was eingezahlt wurde. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, was damit gemeint ist – Beitragsgarantie – dann muss einem doch schlecht werden! 20, 30, 40 Jahre lang zwackt man sich Geld vom Nettogehalt ab, um für später vorzusorgen – und kriegt dann mindestens das zurück, was man eingezahlt hat. Ein Ansporn, besser zu wirtschaften als eine Null-Rendite zu schaffen, sieht wohl anders aus. Fakt ist, dass es sich viele Anbieter mit Riester-Produkten ganz schön gut gehen lassen. Über Alpha-, Beta- und Gammakosten schneiden sie sich ein ganz schön großes Stück vom Kuchen ab. Der Riester Sparer wird’s schon richten. fairr.de könnte nun zeigen, dass es auch anders geht!

Fairr.de setzt ETF ein und ist so günstig

Wäre die Riester-Rente verpflichtend, könnten – nein: würden – sich viele Anbieter die teils horrende Abschlussprovision sparen. Bei fairr.de zahlt man diesen Posten schon jetzt gar nicht. Auch niedrige laufende Kosten verspricht das Startup aus Berlin; verbunden mit und ermöglicht durch die Nutzung von ETFs. Als erster Anbieter, so erklärt fairr.de es jedenfalls, nutzt dieses Produkt ausschließlich Indexfonds und Dimensional Fonds! Letztere sind weder bei Depotbanken noch bei vielen Fondsvermittlern leicht zu bekommen – und versprechen Maxi-Rendite bei Mini-Kosten.

Ist fairr.de damit der erste Anbieter eines Fonds-Riesters, der auf die Preisbremse tritt? Klingt interessant. Jedenfalls interessant genug, um Jens Jennissen, Gründer des Berliner Startups mal auf den Zahn zu fühlen. Hier meine kritischen Fragen zu einem durchaus interessanten Produkt.

Das Gute vorweg: fairr.de verzichtet auf Abschluss- und Vertriebskosten! Bei vielen gezilmerten Versicherungen ist das Konto der Riester Sparer sonst die ersten Jahre ganz schön lange dick im Minus. War euch das von Anfang an wichtig? Dass also eigentlich jeder Euro da ankommt, wo er hin gehört? – Auf dem Konto oder im Depot des Sparers?
Jens Jennissen: Extrem wichtig! Gerade die Einlagen und Beiträge in den ersten Jahren verzinsen über die Laufzeit des Fondssparplanes gesehen am stärksten. Ist das Depot von Beginn an im Plus, greift der Zinseszinseffekt für den Sparer unmittelbar. Darüber hinaus schaffen wir eine Anreizstruktur, bei der sowohl fairr.de als auch die Sutor Bank nur dann belohnt werden, wenn der Sparer mit dem Produkt und der Entwicklung des Portfolios zufrieden ist. Die Vergütung von fairr.de steht also in direktem Zusammenhang mit dem Anlageerfolg des Sparers.

Wie refinanziert ihr euch denn dann? Wenn ich mir anschaue, was sich die DWS bei meiner RiesterRente Premium so an Provisionen genehmigt hat… Meine Güte! Irgendwo muss ja auch euer Geld dann her kommen, oder? Woher genau?
Jens Jennissen: Zu günstig, um wahr zu sein? Das freut uns! Wir finanzieren uns ausschließlich über die Gebühren, die wir transparent ausgewiesen haben und Dir bekannt sind. Dies sind die Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie die Depotgebühr. Weitere Kosten gibt es nicht. Es fließen keine versteckten Provisionen, sogenannte „Kick-Backs“ – weder an uns noch an die Sutor Bank. Sonstige Gebühren wie Abschluss-, Handels-, Umschichtungs- oder Transaktionsgebühren fallen für den Kunden ebenfalls nicht an. Auch die Wechselgebühr bis 150 Euro, die andere Anbieter erheben, erstatten wir unseren Kunden.

Fairr.de Gründer Jens Jennissen im Interview

Für wen lohnt sich denn der Wechsel zu fairr.de genau? Gibt’s auch Leute, für die euer Produkt nicht so ideal ist?
Jens Jennissen: Wir vermitteln Interessenten mit Wunsch nach Beratung an unabhängige Honorarberater. Diese prüfen, ob sich der Wechsel lohnt, wenn der Sparer dies nicht selbst entscheiden möchte. Es gibt auch Sparer, für die ein Riester-Fondssparplan nicht ideal ist. Wer Angst vor Aktien hat, völlig unerfahren ist und bei Schwankungen an der Börse schnell die Nerven verliert, sollte sich erst umfassend beraten lassen, bevor er einen fairriester abschließt.

Ich habe mal ein bisschen mit eurem Kostenrechner auf fairr.de herum gespielt. Das – gefühlt (!) – meiste Geld drücke ich als Kunde an euch ab, wenn mein Depotwert kurz vor den Schwellen fairr / fairrer / am fairrsten liegt. Bei 4.900 Euro Guthaben auf dem Depot werden 10,74 Euro monatlich fällig. Falls meine monatliche Sparrate bei fairr.de 100 Euro beträgt, sind also erst einmal zehn Prozent weg. Ähnlich sieht’s aus, wenn ich 9.900 Euro im Depot habe. Dann werden 10,75 Euro monatlich fällig. Abstrus: Wenn ich mit meinem Depot über die 10.000 Euro-Schwelle komme, werden mir für eine längere Zeit wieder weniger Kosten berechnet – und wenn rund 100.000 Euro im Vertrag sind, gehen 44,26 Euro monatlich an Kosten drauf. Bei dann immer noch rund 100 Euro Monatsbeitrag wird’s gerade „hinten heraus“ mächtig teuer für den Sparer. Klar: Es ist fairer erst dann die Hand auf zu halten, wenn die ETFs gut gelaufen sind und es dem Sparer finanziell auch gut geht… Aber muss das hinten heraus denn so teuer werden?! Wir reden bei 100.000 Depotwert damit immerhin von 531,12 Euro pro Jahr! Ab 235.000 Euro Depotwert stellt ihr meinem Beispielkunden übrigens mehr als 100 Euro monatlich in Rechnung – ab diesem Moment profitiert er also nur noch von der Wertentwicklung seiner bereits gekauften Papiere. Stellte er den Vertrag beitragsfrei, wird’s weniger. Oder?
Jens Jennissen: Wir haben uns aus den oben genannten Gründen gegen Abschlussgebühren und für eine prozentuale Gebühr auf den Depotwert entschieden. Diese haben wir gestaffelt, um bei einem Depotvolumen ab 10.000 Euro unsere Gebühren um 75 Prozent senken zu können. Irgendwo müssen die Grenzen hierzu gesetzt werden. Dabei hat sich die Gebührenstruktur zu einem Anreiz für unsere Kunden entwickelt, ihren Riester-Fondssparplan mit einer Einmaleinlage zu starten. Die Verwaltungs- und Vertriebskosten in Höhe von 0,5% – 2,0% p.a. stehen nicht als Kostenpunkt für sich, sondern müssen mit anderswo anfallenden Kosten der Geldanlage verglichen werden. Wir bieten einen Riester-Mantel mit Kapitalgarantie, ein Depot mit Ablaufmanagement, das von einem Anlageausschuss einer erfahrenen Vermögensverwaltung gesteuert wird, verdienen nicht an Kickbacks oder Bestandsprovisionen und tragen die Transaktionskosten. Insbesondere der letzte Kostenfaktor skaliert mit dem Depotvolumen. Es gibt ja auch keinen Fonds mit Gebührendeckel – zu mindestens ist uns keiner bekannt. Bei herkömmlichen Produkten fallen allein für die Fonds schon oft 1,5% pro Jahr an. Hinzu kommen allerlei andere Kosten. Dies ist vielen Kunden aber gar nicht bewusst. Die Komplexität der Konkurrenzprodukte machte dies meist schwer erkennbar.
Hinzu kommt, dass die Gebühren, die in 20 oder 30 Jahren fällig werden, heute einen viel geringeren Wert haben, hier wirkt sozusagen der Zinseszinseffekt in umgekehrter Reihenfolge. 500€ Gebühren heute sind also viel teurer als 500€ in 20 Jahren.

Ausschuss bestimmt über Portfolio

Wie sieht die Anlagestrategie von fairr.de genau aus? Kann ich verschiedene Modelle wählen?
Jens Jennissen: Es gibt ein Portfolio, das wir gemeinsam mit der Vermögensverwaltung der Sutor Bank entwickelt haben. Dieses Portfolio ist nach unserer gemeinsamen Erfahrung und nach heutigem Stand der Finanzmarktforschung ein idealer Weg für eine langfristige Geldanlage. Warum sollten wir unseren Kunden also zweitklassige Möglichkeiten bieten? Die Steuerung dieses Portfolios verantwortet ein Anlageausschuss. Unsere Kunden sollen so kostengünstig wie möglich an der langfristigen Entwicklung der weltweiten Finanzmärkte teilhaben. Dazu muss das Portfolio entsprechend diversifiziert sein und dabei wissenschaftlich fundierte Renditechancen berücksichtigen – hierzu haben wir die ETFs um Dimensional Fonds ergänzt. Die Zusammensetzung des Portfolios haben wir klar und deutlich dargestellt. Unsere Kunden können im Kundenportal tagesaktuell nachvollziehen, wie ihre Beiträge und Zulagen investiert werden.

Warum duzt ihr die Besucher eurer Webseite eigentlich?
Jens Jennissen: Der fairriester ist ein Produkt, das wir entwickelt haben, weil wir an die Idee der Riester-Rente glauben, aber mit den bestehenden Produkten unzufrieden waren. Im Prinzip ist es ein Produkt von Sparern für Sparer – das klingt aber etwas floskelhaft. Es ist ein Riester-Fondssparplan, den wir unseren Verwandten und Freunden empfehlen und nach eigenen Anforderungen, also aus Sicht eines Anlegers, gedacht und entwickelt haben. Gerade die junge Generation muss heute handeln, um im Alter ihren Lebensstandard sichern zu können. Insbesondere die jungen Menschen gilt es daher zu erreichen, aufzuklären und zu überzeugen.

Meine Eltern hatten ein bisschen Angst vor Aktien: Sie könnten ja in den Keller gehen. Ihr nutzt zwar keine Aktien, aber ETFs, was ja – im Grunde; zumindest teilweise – ähnlich „gefährlich“ ist. Vater Staat hat ja gesagt, dass am Ende mindestens meine Beiträge und die Zulagen heraus kommen müssen. Wie schafft fairr.de das? Wie sichert ihr diese Zusage?
Jens Jennissen: Es ist richtig, dass Aktien Verlustrisiken mit sich bringen. Diese sind über sehr lange Zeiträume, wie bei der Altersvorsorge, aber extrem gering. Wichtig ist, dass sich die Anlage über die Zeit der Restlaufzeit des Vertrages anpasst. Mit zunehmendem Alter wird daher sukzessive in Anlagen umgeschichtet. Dadurch passen wir die Restlaufzeit der Geldanlage der Restlaufzeit des Vertrags an. Durch diesen „Sinkflug“, wie wir es nennen, wird sichergestellt, dass die Beitragsgarantie erreicht wird. Dieses Modell wurde mit verschiedenen Szenarien getestet und von unabhängiger Seite bestätigt. Zudem wird es durch die Finanzstärke der Sutor Bank unterlegt. Dies ist unserer Ansicht nach der intelligenteste Weg, um die Beitragsgarantie sicherstellen zu können. Diese Animation zeigt das Ablaufmanagement genau im Detail.

Riester: Auch Komplettauszahlung ist möglich

In euren FAQ ist von einer „Teil- oder Komplettauszahlung Deines Kapitals“ die Rede. Habe ich etwas verpasst? Seit wann kann man sich das komplette Kapital auszahlen lassen?
Jens Jennissen: Wir bieten auch einen ungeförderten fairriester für Sparer an, die unsere Anlagephilosophie teilen und von Steuererleichterungen durch den Riester-Mantel profitieren möchten. Für diese Sparer ist jederzeit eine Komplettauszahlung möglich. Dann müssen während der Ansparphase die Erträge jedoch versteuert werden. Diese Steuerlast ist jedoch sehr gering, wenn der Sparer über 62 ist und der Vertrag bereits 12 Jahre lief. Mehr zu diesem Steuertrick gibt’s ebenfalls auf unserer Seite.

Viele konventionelle Depots sind kostenfrei – auch für ETFs. Habt ihr keinen anderen Anbieter als die Sutor Bank gefunden, der’s euch günstiger macht? Und warum gerade Sutor?
Jens Jennissen: Wir kennen kein ETF Depot, das kostenfrei ist und auch keine Handelsgebühren erhebt. Und fairr.de bietet viel mehr als ein konventionelles Depot. Der fairriester bietet mit dem Riester-Mantel eine Beitragsgarantie, erhebliche Steuervorteile, staatliche Zulagen für förderberechtigte Sparer und darüber hinaus einen erfahrenen Anlageausschuss. Auch eine passive Anlagestrategie erfordert aktive Entscheidungen. Wir teilen die wissenschaftlich fundierte Anlagephilosophie der Sutor Vermögensverwaltung und hätten den fairriester ohne Bankenpartner nicht stemmen können. Außerdem glauben wir nicht, dass sich Riester wirtschaftlich noch günstiger anbieten lässt. Es ist immer wichtig Finanzanlagen mit allen Vorteilen und allen Kosten zu vergleichen.

Warum wollt ihr bei Depotwerten bis 5000 Euro 2 Prozent pro Jahr haben? Gerade für kleinere Einkommen oder Leute mit vielen Kindern ist das nicht gerade attraktiv. zusammen mit dem Geld für die Bank gehen da vier bis fünf oder sogar noch mehr Prozentpunkte im Monat ab! Das muss doch erstmal erwirtschaftet werden. Warum also die Kostenstaffel gemessen am Depotwert?
Jens Jennissen: Die von Dir angesprochenen Kosten von 2,0% pro Jahr sind inklusive der Kosten für die Sutor Bank. Hinzu kommen nur noch die Depotgebühren. Dies ist bereits recht günstig. Uns waren hier zwei Dinge wichtig. Zum einen wollten wir, dass es sich lohnt, mehr zu sparen. Dies ist unseres Wissens nach bei keinem anderen Riester-Produkt der Fall. Uns ist einfach wichtig, dass die Menschen wirklich was für das Alter tun und nicht nur Minimalbeträge sparen. Der zweite Grund ist, dass eine Riesterrente nun Mal gewissen Kosten mit sich bringt. Das Geld muss verwaltet werden, die Verträge gepflegt und die Zulagen beantragt werden. Hierzu sind ganze Teams von Mitarbeitern nötig. Daher wird ein Riester Produkt nicht kostenlos sein. Allerdings kostet ein Kunde, der viel spart, natürlich nicht proportional mehr Geld. Genau diese Kostenersparnis geben wir als einzige im Markt an den Kunden weiter.

Angenommen, Berlin entscheidet, dass die Riester-Rente zur Pflichtveranstaltung wird. Seht ihr euch mit eurem Produkt dann gut aufgestellt? Sollte dann jeder fairr.de kennen?!
Jens Jennissen: Bestens. Wir würden uns allerdings auch freuen, wenn mehr Sparer die Vorteile der privaten Altersvorsorge schon heute verstehen und aus Überzeugung statt Verpflichtung zum fairriester greifen würden.

Wie könnte man fairr.de noch etwas fairer machen?
Jens Jennissen: Wir sind der Meinung, aus dem aktuellen Riester-Rahmen das bestmögliche für den Kunden rausgeholt zu haben. Insgesamt sehen wir bei Riester aber noch Potenzial. Da ist zunächst die Politik gefragt. Mit Hinblick auf die Geringverdiener sollte die Riester-Rente nicht auf die Grundversorgung angerechnet werden. Natürlich wünschen wir uns auch eine Erhöhung der Freibeträge, damit die Private Altersvorsorge noch attraktiver wird und Sparer motiviert sind, ihren Wohlstand im Alter zu sichern. Die momentane Grenze von 2100€, die steuerlich geltend gemacht werden kann, ist nicht ausreichend, um die Altersvorsorge auf sichere Beine zu stellen.

Ich weiß, dass ich meine journalistische Neutralität jetzt etwas über Bord werfe… Aber: Verdammt, ich finde fairr.de wirklich total sympathisch! … So vom Produkt her… Leider ist Sympathie kein guter Ratgeber für Finanzentscheidungen. Bitte gebt mir die drei besten Gründe, warum ich bei Euch unterschreiben sollte und nicht woanders!
Jens Jennissen: 1. Durch die moderne Geldanlage und die niedrigen Kosten hast Du bei uns die besten Aussichten auf eine komfortable Altersvorsorge.
2. Wir legen unsere Anlagestrategie offen und Du kannst im Online Banking oder auch per App jederzeit einsehen, wie Dein Geld angelegt wird. Ohne Black Box und Computer, dafür mit viel Erfahrung.
3. Du brauchst keinen Vertreter in Deinem Wohnzimmer zu empfangen, sondern kannst Dich bequem und jederzeit um Deine Altersvorsorge online kümmern, egal wo Du gerade bist.

Vielen Dank für das Interview!

Rente ist nicht mehr sicher

Alter Mann ohne Hut: Die Rente ist nicht mehr sicher. Fairr.de will die Riester-Rente revolutionieren.

Text: Jens / Bilder: PR (Portrait von Jens Jennissen); Imad Haddad (Flickr)

Holger Grethe von zendepot.de im Interview

Dr. Holger Grethe (Foto) bloggt und podcastet über private Finanzen und unterstützt Menschen dabei, erfolgreich Vermögen in Eigenregie zu bilden. Wenn Du auf einfache und gelassene Weise mehr aus deinem Geld machen willst, schaue doch mal auf zendepot.de vorbei. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf. Ich habe ihn um ein Interview gebeten und freue mich, dass er einen „Blick hinter die Kullissen“ ermöglicht… Viel Spaß! :)

Holger Grethe spricht über aktive und passive Fonds

Hallo Holger! Danke für dieses Interview! Wie stehen die Aktien?
Holger Grethe: Keine Ahnung. Ich beschäftige mich nicht mit dem Tagesgeschehen an der Börse.

Stimmt. Du magst Indexfonds. Aber dazu später mehr. Wir kennen dich von zendepot.de, wo Du als Arzt einen Finanzblog betreibst. Wie kam’s dazu?
Holger Grethe: Ein Arzt, der über Finanzen schreibt: Das liegt nicht wirklich nahe, da gebe ich dir Recht. Neben der Tatsache, dass ich bei der Geldanlage das Optimum für die Ersparnisse unserer Familie herausholen will, bin ich auch gerne unternehmerisch tätig. Auf zendepot.de kann ich nun mein Wissen weitergeben, wie man erfolgreich in Eigenregie Vermögen bildet und mir damit gleichzeitig ein profitables Online-Business aufbauen.

Allgemein denkt man: Ärzte haben viel Geld. Stimmt das?
Holger Grethe: Ich kann nicht klagen… Aber im Ernst: Ärzte verdienen sicher nicht schlecht, müssen in der Regel aber auch viel dafür arbeiten.

Bankkunden fahren schlecht mit vielen aktiven Fonds

Was meinst Du? Können Menschen mit viel Geld besser mit Geld umgehen als Menschen mit wenig Geld?
Holger Grethe: Die Frage ist: Was ist Henne und was Ei? Wer wenig Geld hat, kann nur zu mehr Geld kommen, wenn er gut damit umgehen kann. Wer viel Geld hat und nicht damit umgehen kann, hat schnell nur noch wenig Geld. Das belegen die Fälle der Lottogewinner, die nach wenigen Jahren pleite sind.

Du bist ein Verfechter des passiven Investierens. ETF’s spielen da die allererste Geige. Sie sind aber (wenn ich mich recht entsinne) doch eine vergleichsweise neumodische Erscheinung. Was glaubst Du, wieso hat es so lange gedauert, bis Indexfonds die Aufmerksamkeit bekommen haben, die ihnen zusteht?
Holger Grethe: Weil sie nicht aktiv vertrieben werden wie die klassischen Investmentfonds. Mit ETFs können Banken und Finanzvertriebe nicht viel verdienen, die Marge ist gering. Kein Wunder, dass man da sich da kein Bein ausreißt und lieber weiter die gebührenbeladenen Investmentfonds unters Volk bringt. Auch wenn die Kunden damit schlechter fahren…

Du plädierst für ein stoisches Durchhalten aller Börsenphasen. Motto: Es gibt keinen richtigen Zeitpunkt zum Kaufen oder Verkaufen. Oder wie ALF es sagte: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es… Bist Du denn selbst schon einmal schwach geworden und hast gegen deine eigenen Regeln verstoßen?
Holger Grethe: Bisher noch nicht. Mein Mindset ist, dass Börsentiefs etwas Gutes sind. Für mich als Anleger jedenfalls, der sich in der Phase des Vermögensaufbaus befindet. Sind die Kurse gefallen, kann ich günstig mehr Anteile einkaufen. Was will man mehr? Ein rotes Vorzeichen auf dem Depotauszug ist heute völlig irrelevant, wenn ich das Geld erst in 20 oder 30 Jahren brauche.

Replikationsmethode ist Nebensache

Mehrfach beziehst Du dich auf Wirtschaftswissenschaftler und hast den Buchautor Dr. Gerd Kommer kürzlich sogar interviewt. Wie viele Finanzbücher stehen in deinem Schrank?
Holger Grethe:
Da stehen gar nicht mal so viele, da ich mittlerweile fast nur noch auf dem Kindle lese. Insgesamt werde ich bis dato wohl etwa 25-30 Finanzbücher gelesen haben.

Um mal kurz auf die Produkt-Ebene zu kommen: Bist Du eher Fans von synthetischen oder vollreplizierenden Indexdonfds? Und warum?
Holger Grethe: Ich bin da ziemlich unreligiös und habe ETFs beider Sorten im Depot. Es gibt keinen Nachweis, dass die eine Replikationsmethode der anderen signifikant überlegen wäre.

Kannst Du einzelne Produkte empfehlen oder lehnst Du welche ab? Warum?
Holger Grethe: Ich empfehle grundsätzlich keine einzelnen Produkte, da ich kein Finanzberater bin. Außerdem möchte ich, dass die Leute sich eigene Gedanken machen und selbst entscheiden, in was sie investieren und in was nicht. Ich lehne ETFs ab, die spekulativ ausgerichtet sind (z.B. Short-ETFs und Hebel-ETFs) und irgendwelche Speziel-Spezial-Themen-ETFs, die nach wenigen Jahren schon wieder dicht gemacht werden, weil das Fondsvolumen zu gering ist.

Gerade Menschen mit geringen oder mittleren Einkommen können keine großen Sprünge machen. Auch nicht in Sachen Geldanlage. Hältst Du Sparpläne für sinnvoll? Und wenn ja, wie sollte man sie ausgestalten?
Holger Grethe: Sparpläne sind sicher keine schlechte Sache. Was ich für suboptimal halte, ist, ziellos einfach vor sich hinzusparen. Es macht definitiv Sinn, sich eine Anlagestrategie zu erarbeiten, bevor man an der Börse investiert.

Jede Versicherung kostet nur unnötig Geld

Teuer, teuer – auch die Steuer. Manche mögen fondsbasierte Rentenversicherungen, eine Art Fondssparplan im Versicherungsmantel. Einige dieser Produkte sind ja auch deutlich günstiger geworden als noch vor ein paar Jahren. Was hältst Du von diesen Policen? Nutzt Du selbst welche?
Holger Grethe:
Nein. Jeder Versicherungsmantel bringt Zusatzkosten bei fraglichem Zusatznutzen. Vermögensaufbau ist Vermögensaufbau und Risikoabsicherung ist Risikoabsicherung. Beides ist sinnvoll und notwendig, aber es sind nun mal zwei paar Schuhe. Dementsprechend sollte auch keine Verquickung der beiden Bereiche auf Produktebene stattfinden.

Ich mag Deine Posts total. Du kommst irgendwie echt authentisch rüber – obwohl ich vor allem beim Podcast den Eindruck habe, dass Du abliest… Ehrlich: Liest Du ab?
Holger Grethe: Natürlich lese ich ab! Du glaubst nicht im Ernst, dass ich den ganzen Quark vorher auch noch auswendig lerne, bevor ich ihn einspreche!? Welchen Zusatznutzen sollte das außerdem für meine Hörer haben? Frag doch mal Klaus Kleber vom Heute Journal, ob er seine Texte auswendig in die Kamera spricht. Oder Radiomoderatoren… ;-)

Mehrfach hast Du bereits Position bezogen, wenn’s um die Frage geht: Kaufen oder Mieten? Wohnst Du echt selbst zur Miete?
Holger Grethe: Ja, total echt! Ich bin überzeugter Mieter und sage das nicht nur so, damit ich provokative Artikel darüber schreiben kann. Ein (selbstbewohntes) Haus ist nach meinem Verständnis kein (gutes) Investment.

Okay. Letzte Frage: Du sitzt als Rentner am See und sinnierst über das Leben. Mit dem gerade erschienen „iPhone 36“ rufst Du dein Depot ab und grinst. Wieviel Prozent ist dein Depot im Plus und mach bitte ein „Selfie“ mit dem Gesichtsausdruck, wie Du dich dann freust. :-)
Holger Grethe: Da ich meinen Depotstand grundsätzlich nicht per Handy abrufe, muss das Selfie wohl leider entfallen. I’m sorry! ;-)

Vielen Dank für deine Antworten, lieber Holger… Und das ist er – der Mann hinter zendepot.de… Holger Grethe. :-)

Holger Grethe, Foto: Claudia Zurlo

Text: Jens / Bilder: Claudia Zurlo Photography (Link) / Screenshot von zendepot.de

Zendepot Screenshot

ETF – Börsengehandelte Fonds

Wenn die Geldanlage einfach, transparent und fair sein soll, sind ETF erste Wahl. Denn wer auf ETFs setzt, spart Kosten und profitiert nahezu 1:1 von der Entwicklung diverser Märkte. Denn die Exchange Traded Funds, börsengehandelte Fonds, versuchen nicht großartig einen Index zu schlagen, sondern begnügen sich damit, die durchschnittliche Wertentwicklung des zu Grunde liegenden Indexes abzubilden. Dass es dabei zu geringen Abweichungen kommt, ist dem Umstand geschuldet, dass es eben nicht möglich ist, „den Dax zu kaufen“. Als Kind habe ich genau das gedacht: Dass man den Dax kaufen könnte. Erst viel später erfuhr ich, dass der Dax im Grunde die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland abbildet. Den Dax zu kaufen – in den Achtzigern oder Neunzigern undenkbar. Heute geht das; zumindest ansatzweise. Indem man nämlich einen ETF auf den Dax kauft. In diesem Artikel erkläre ich euch, wieso es gut ist, mit ETF-Produkten die eigene Altersvorsorge zu organiseren und warum ich durchaus auf die Papiere setze… :-)

ETF und aktive Investmentfonds

Die meisten Investmentfonds versuchen, den Markt zu schlagen. Das bedeutet, dass der Fondsmanager besser sein will als der Markt. Bleiben wir beim Dax-ETF: Der Manager eines „Deutschland-Fonds“ will in diesem Falle eine bessere Rendite erwirtschaften als der Marktdurchschnitt. Manchmal schafft er das, indem er durch die richtige Auswahl zur richtigen Zeit ein Plus macht. Oft liegt er mit seinem Riecher aber daneben – und macht Verluste. Und selbst wenn es das Management schafft, genau die gleiche Rendite zu erwirtschaften wie der Durchschnitt, dann heißt das für den Anleger noch lange nicht, dass er ebenso an diesem „Erfolg“ teilnimmt. Denn aktive Fonds kosten Geld. Oft müsst ihr bei eurer Bank oder depotführenden Stelle einen Ausgabeaufschlag zahlen. Wer 100 Euro im Monat anlegen will, muss dann also etwa 105 Euro zahlen oder legt eben nur circa 95 Euro an. Zudem sorgen laufende Fondskosten dafür, dass die Rendite noch geringer ausfällt. Zusätzlich können Orderentgelte hinzu kommen.

Letztere können auch bei ETF anfallen. Das war’s dann aber auch schon. Denn weil ETF auf ein aktives Management verzichten, fallen die laufenden Kosten geringer aus. Auch Ausnahmeaufschläge gibt’s hier nicht, weil ein ETF direkt an der Börse gehandelt wird. Ein Fonds wird meist direkt bei der Kapitalanlagegesellschaft gekauft.

ETF sind gut und günstig!

Dax, Welt und mehr: Tausende ETF am Markt

Ein ETF bildet aber nicht nur den Dax ab. Es gibt diese Indexfonds auf nahezu jeden Index, den es gibt. Man kann an der wirtschaftlichen Entwicklung in Japan ebenso partizipieren wie an Dividenden-Werten in Südamerika. Mit diesen Produkten geht wirklich sehr, sehr viel… Und weil ihr kostengünstig unterwegs seid, habt ihr einen wichtigen Schritt zu positiver Rendite bereits getan.

Kaum ein Manager schlägt die Benchmark

Laut Dr. Gerd Kommer, Autor des sehr empfehlenswerten Buchs „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen„, schafft es kaum ein Fondsmanager dauerhaft den Index zu schlagen. Er hält aus diversen Gründen die Geldanlage mit ETF für überlegen. Wer einfach und verständlich verstehen möchte, warum die eigene Bank genau diese Produkte nicht verkauft, sollte sich das Buch besorgen. Es lohnt sich. Es öffnet Augen!

Abbildung: ETF tricksen mit Swaps

Voll replizierende ETF kaufen gewissermaßen alle Wertpapiere im Index entsprechend ihrer Gewichtung auf. Um immer aktuell unterwegs zu sein, können hier beträchtliche Handelskosten entstehen. Zudem werden Mechanismen angewandt, um den Tracking Error möglichst gering zu halten und die Kosten zu senken. Im Gegensatz dazu sind Swap-basierte ETFs deutlich flexibler. Hier werden selten die echten Wertpapiere eines Index gekauft, sondern der ETF-Anbieter geht Tauschgeschäfte mit Vertragspartnern ein. Ginge dieser pleite, könnte das Geld gefährdet sein. Sogar die Stiftung Warentest stuft dieses Risiko aber als gering ein. Gelegentlich wird dieser Unterschied auch direkte oder indirekte Replikation genannt oder es ist von synthetischen (mit Swaps) und physischen Abbildungsmethoden die Rede.

Die Deutsche Bank bietet ETF unter dem Markennamen db X-trackers an. Weitere Anbieter sind Lyxor (Société Générale), ComStage (Commerzbank), iShares (Blackrock) oder ETFlab (Deka/Sparkassen).

Bei Comdirect gibt’s im Rahmen der ETF-Offensive ETFs besonders günstig. 75 Titel sind in einem Wertpapiersparplan zudem komplett ohne Zusatzkosten zu bekommen. Vorteil: Ihr profitiert von dem Cost Average Effekt und dem Umstand, dass ihr wirklich jeden Monat, alle zwei Monate oder alle drei Monate spart… Man muss sich also nicht weiter große Gedanken machen… Ich mach’s selbst! :-)

Comdirect ETF Offensive

 

Text: Jens / Bild: Simon Cunningham (Flickr)

Amazon Gutscheine sinnvoll ausgeben

Ob durch ein Abo oder dank der Teilnahme an einem Prämienprogramm: Immer wieder kommt man in die mehr oder weniger komfortable Lage, einen Amazon Gutschein zur Verfügung zu haben. Obwohl Gutscheine eigentlich drei Jahre gültig sein sollten, kann es vorkommen, dass euer Gutschein schon schneller ebläuft… Je nachdem wie lange der Verlag oder die Media-Agentur das Ding schon in der Ecke liegen hatte, kann es sein, dass man sich beim Verjubeln der Amazon Gutscheine ganz schön beeilen muss. Manchmal hat man aber auch mehrere Jahre dafür Zeit. Schön ist bei Amazon die Tatsache, dass man die Codes direkt in ein Guthaben umwandeln kann, das für das jeweilige Amazon-Konto zur Verfügung steht. So sammelt sich mitunter im Laufe der Zeit ein beträchtliches Digital-Vermögen an – und das alles nur wegen der Amazon Gutscheine! :-)

Amazon Gutscheine gibt es immer mal wieder als Prämie für Abos und mehr!

Amazon Gutscheine versilbern und Gold kaufen

Wer nicht gerade ein Bücher-Fan ist, Musik via Spotify nutzt und auch keinen neuen Fernseher braucht, kommt schnell in die Bredouille, dass er/sie gar nicht weiß, wofür man das Geld ausgeben soll. Eine gute Idee, mit dem Guthaben umzugehen, ist auch hier die Investition in Sachwerte. Nun kann man weder Immobilien, noch Ackerland oder Aktien bei Amazon kaufen – wobei das auch wohl nur noch eine Frage der Zeit ist – aber eines kann man durch Amazon Gutscheine kaufen: Gold und Silber!

Über Amazon Marketplace bieten nämlich etliche Händler Goldbarren ab 1 Gramm und Silbermünzen für rund 20 Euro an. Bedauerlicherweise sind diese Preise deutlich über den Spot-Preis, also dem Kurs, wie das Edelmetall üblicherweise gehandelt wird… Wer aber eben nicht weiß wohin mit dem Amazon Guthaben, der findet hier eine sinnvolle Möglichkeit, das Online-Geld los zu werden. Ich kann deshalb auch die Verärgerung von Amazon-Rezensent Hans Schmidt verstehen, der wütet: „31€ für das was (Stand heute) maximal 18 € wert ist (reiner Silberwert: 15 €!). Das nenne ich Wucher! So kann man den unwissenden Käufer abzocken! Ich verlange ja nicht unbedingt Tagespreise. Aber ob das hier noch legal ist?“ Ich kann ihn und euch beruhigen: es ist legal. Ich kann auch einen zehn Jahre alten Golf für 30 Mio. Euro anbieten – fraglich bloß, ob sich ein Käufer findet. Wie dem auch sei… Ich halte Silber- und Goldmünzen sowie entsprechende Barren für eine gute und sinnvolle Art, Amazon Gutscheine zu etwas nachhaltigem zu machen! :-)

Wie seht ihr das? Freue mich auf Eure Meinung! :-)

Text: Jens / Bild: Aurelijus Valeiša (Flickr)

Targobank Depot: 2,5 % nach Übertrag

Die Zinsen fürs Tagesgeld sind im Keller. Wer noch kein Targobank Depot hat, kann sich satte 2,5 Prozent Zinsen fürs Tagesgeld bis zu 40.000 Euro sichern! Das Angebot gilt für Neu- und Bestandskunden, die noch kein Depot bei der Targobank haben. Der Zins gilt für 12 Monate. Zudem gibt’s 10 Free Trades im ersten Jahr für das Online Brokerage. Das ist für Leute, die auf Orderentgelte achten, durchaus schön. Denn hier gelten die Free Trades nicht nur für den Kauf – wie etwa bei OnVista – sondern eben auch für den Verkauf von Wertpapieren. Ein Targobank Depot ist damit eine gelungene Alternative für alle, die auf der suche nach einer neuen Heimat für ihre Wertpapiere sind.

Targobank Depot - Wechsel lohnt!

Warum ich das Depot der Targobank gut finde? Na ja, vor allem, weil die Depotführung kostenlos ist. Das bieten mittlerweile zwar auch viele andere Banken – aber eben selten diejenigen mit Filiale. Zudem stellt der Anbieter heraus, dass man nicht an hauseigene Produkte gebunden sei. So verkaufen Sparkassenberaterverkäufer nicht selten Deka-Fonds, während Volksbänker vor allem Union Investment-Wertpapiere toll finden. Und dass Deutsche Bank-Mitarbeiter die DWS ganz cool finden (*grins* – fast schon ein bisschen zu Recht), ist sicher auch kein Geheimnis. Beim Targobank Depot muss man sich mit solchen Unwägbarkeiten nicht herum schlagen, wenngleich auch die Mitarbeiter hier gewisse Vorgaben für den Vertrieb der Finanzprodukte haben dürften. Wie immer gilt: Was der Bänker empfiehlt, muss noch lange nicht gut für den Kunden sein; für die Bank ist es aber oft sehr gut… :-)

Der Depotwechsel zur Targobank ist ganz leicht. Heutzutage muss man da manchmal nicht einmal mehr zur Post rennen. Cortal Consors etwa bietet Überträge zur Bank und von der Bank weg rein übers Online-Portal an. Sehr vorbildlich! :-)

Targobank Depot: Darauf musst Du achten!

Der Aktionszins von 25 Basispunkten gilt natürlich nur für eine begrenzte Summe. Maximal 40.000 Euro werden 12 Monate lang zu 2,5 Prozent Zinsen verzinst. Damit ließen sich also 1.000 Euro generieren. Nicht schlecht! Aber: Ihr kriegt den Zins nur, wenn ihr mindestens 7.000 Euro in euer neues Targobank Depot übertragt! Wenn’s weniger ist, gibt’s die Aktion nicht. Berechtigt ist jeder Neu- und Bestandskunde, der in den letzten zwölf Monaten kein Depot bei der Targobank geführt hat.

Nur für Fonds oder geht’s auch mit ETF und Aktien?

Die Motivation der Targobank dürfte klar sein. Sparer mit aktiven Fonds sorgen für ein passives Einkommen bei der Bank durch die Kickbacks. Aber gilt das Angebot auch, wenn ich ETFs oder Aktien übertrage; die Targobank mit den 7.000 Euro Wertpapier-Guthaben praktisch nichts verdient?! JA! Denn dazu werden auf der Internseite keinerlei Angaben gemacht. Und was nicht untersagt ist, ist erlaubt! :-)

Kann ich wieder weg wechseln?

Klar kann man mit seinem Eigentum jederzeit tun und lassen, was man möchte. Man muss sich aber gefallen lassen, dass dann andere nicht mitspielen. So schränkt auch die Targobank ein: Keine Rückübertragung der Depotwerte innerhalb von 12 Monaten; ein Verkauf einzelner Depotwerte ist natürlich jederzeit möglich.

DSW-Siegel fürs Targobank Depot!

Was mich letztlich voll und ganz überzeugt hat, ist die Tatsache, dass die DSW die Targobank und ihr Targobank Depot als Fairste Bank zertifiziert hat. Ein Depotwechsel scheint also durchaus sinnvoll zu sein! :-)

DSW Siegel fürs Targobank Depot

Hier geht’s direkt zum Targobank Depot >>

Hier geht’s zur Aktion mit dem Depotübertrag >>

Autor: Jens / Bild:  János Korom (Flickr)

Orderentgelt – An der Börse sparen!

Orderentgelt – was für ein komisches Wort. Dabei ist es ganz einfach. Es setzt sich zusammen aus dem Wort entgelt, was ein echt gehobenes wort für „vergüten“ oder „bezahlen“ ist, und aus der Order – dem Befehl, der Anweisung, dem Auftrag, etwas zu tun. An der Börse wird ein Orderentgelt fällig, wenn Du Aktien oder ETFs kaufst oder verkaufst. Wieviel das ist und wie genau es sich zusammensetzt, hängt vor allem von deiner Bank ab. Meiner Erfahrung nach nehmen Filialbanken – also auch Sparkassen oder Volksbanken – mehr Geld als Direktbanken, die ihr Business rein übers Internet anbieten. Das muss aber nicht immer so sein. Zum Beispiel kann’s sein, dass etwa die Commerzbank um die Ecke ein Angebot hat, dass es dieses oder jenes Papier ohne ein Orderentgelt gibt. Kann sein – muss nicht sein. :-)

Orderentgelt wird an der Börse fällig

So setzt sich das Orderentgelt zusammen

Meistens setzt sich das Orderentgelt zusammen aus einem Grundentgelt, das gewissermaßen dafür gedacht ist, dass überhaupt jemand für Dich tätig wird. Dann gibt’s meist die Orderprovision. Hier zahlt man meist einen prozentualen Anteil vom Ordervolument. Angenommen dies sind 0,25 Prozentpunkte deiner Anlagesumme und Du willst etwa für 1000 Euro BASF-Aktien kaufen, dann sind 2,50 Euro an Provision fällig. Meist gibt’s einen Mindestsatz. Verlang also die Bank ein Grundentgelt von etwa 4,90 Euro und kommen eben die 2,50 Euro hinzu, wären das ja 7,40 Euro. Viele Anbieter nehmen aber mindestens 9,90 Euro – oder mehr. Auch eine Deckelung nach oben ist meist vorgegeben; so dass Großanleger beispielsweise auf keinen Fall mehr als 59,90 Euro zahlen. Das Orderentgelt ist bei jeder Bank anders – frag Deinen Berater Verkäufer, wie die Konditionen bei deinem Konto und Depot sind.

Orderentgelt sparen: Günstige Anbieter suchen!

Jeden Euro, den ich nicht ausgebe, habe ich für später übrig. Logisch, oder? So ist das auch beim Orderentgelt. Wer hier darauf achtet, eine Bank zu wählen, die nur wenig Geld fürs Handeln verlangt, hat mehr Geld übrig – um ein Eis essen zu gehen oder eben mehr Aktien oder ETFs zu kaufen.

Am besten gratis kaufen: Klingt komisch, ist aber so. Es ist durchaus möglich, gar kein Orderentgelt zu bezahlen. Das Freebuy-Depot der OnVista Bank ermöglicht es euch, völlig ohne Ordergebühren Aktien und andere Wertpapiere zu kaufen! Je mehr Geld durchschnittlich auf dem Verrechnungskonto ist, desto mehr Freebuys hat man! Das habe ich euch hier ganz gut erklärt, wie ich denke. Beim Verkauf der Aktien, ETFs oder Anleihen fallen dann aber natürlich Kosten an. Diese sind bei diesem Anbieter jedoch durchaus überschaubar! Lediglich 5,99 Euro por Order will die OnVista Bank haben!

Comdirect KonditionenAuch die Konditionen der comdirect Bank sind durchaus angemessen, wie ich finde. Wenn ihr mehr Fragen zu Orderentgelt und anderen Gebühren habt, könnt ihr sie gern als Kommentar unter diesem Beitrag verfassen. Ich antworte so schnell es geht!

Euer Finanzfan
Jens

Fotos: Screenshot / Martin Abegglen (Flickr)

3,41 Prozent Zinsen aus Chemnitz

Die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft ist eine von rund 2000 Wohnungsbaugenossenschaften in Deutschland. Eine wie jede andere? Von wegen! Sie bietet mit dem Zielsparen einen mehr als attraktiven Sparplan an, den es so nicht überall gibt. 3,41 % Rendite habe ich bei 25 Jahren Laufzeit errechnet. Ob man 10 Euro monatlich für den Nachwuchs spart oder 100 Euro monatlich für die eigene Altersvorsorge, ist dabei zweitrangig. Richtig attraktiv wird das Angebot aber nur für Sparerinnen und Sparer, die die vollen 25 Jahre durchhalten. Denn die Rendite kommt vor allem durch attraktive Boni zustande, die ab dem dritten Sparjahr gezahlt werden und ab dem 15. Jahr zu satten 50 Prozent der Jahressparleistung hoch schießen. Wer also heute einen solchen Sparplan mit, sagen wir mal, 100 Euro im Monat abschließt, erhält ab dem Jahr 2029 satte 600 Euro pro Jahr von der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG als Bonus geschenkt. Die Basisverzinsung ist mit 1,5 % nicht gerade attraktiv, aber deutlich besser als das, was viele Hausbanken derzeit zu geben bereit sind. Am Ende warten 47.058,10 Euro auf die Auszahlung.

Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft Zielsparen Rechner

Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft: Mitglied werden!

Das Angebot steht allerdings nur Mitgliedern der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft offen. Das muss aber kein Hindernis sein. Denn die 15,50 Euro für den Genossenschaftsanteil sollte man durchaus erübrigen können. Danach kann man alle Produkte der Spar-Einrichtung nutzen. Die Genossenschaft hat auch ein „Sparer werben Sparer“-Programm. Wenn Du Lust hast, kannst Du das Formular gern mit meinen Daten ausfüllen und mit abgeben. Es kostet dich nichts und wäre ein nettes Dankeschön an mich, aber natürlich kein Muss. :-)

Dividende höher als der Zins

Kurios: Viele Genossenschaften zahlen mehr Dividende als Zinsen in ihrer Spareinrichtung, wenn sie denn überhaupt eine haben. In Chemnitz ist das anders. Laut Geschäftsbericht 2013 gab’s „nur“ 2 % Dividende für die Eigner der Geschäftsanteile. Das ist deutlich weniger als beispielsweise beim Spar- und Bauverein Dortmund, der derzeit satte vier Prozent an seine Mitglieder pro Jahr ausschüttet.

Attraktiv ist der Sparplan der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft vor allem für Patenonkel und Patentanten. Hier kann’s zwar auch durchaus sinnvoll sein – bei den langen Zeiten, bis der oder die Kleine mal groß ist – auf Aktienfonds zu setzen … Wer aber mehr auf Sicherheit bedacht ist, greift dann doch zum Sparplan mit festen Zinsen.

Auch das Thema Sicherheit ist wichtig. Die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG steht unter der Aufsicht der Bundesbank sowie der BaFin; der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Zudem gehört die Wohnungsbaugenossenschaft einer  Sicherungseinrichtung an; dem 1974 gegründeten Einlagensicherungsfonds des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Seit Bestehen musste dieser Mechanismus noch nie in Anspruch genommen werden; jedes Mitglied zahlt jährlich Sicherheiten ein, zudem gibt es Zusagen für noch nicht eingezahlte Mittel. Ich halte das für ausreichend sicher und habe einen solchen Sparplan abgeschlossen, damals jedoch noch zu einem anderen Basiszins. Der neue Zins gilt nun auch für mich; aber das ist zu verschmerzen. :-)

Hier geht’s zum Sparer werben Sparer-Formular der CSG eG >>

Hier geht’s zum Rendite-Rechner der Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft >>

Auch im Wertpapierforum wird über den Sparplan diskutiert >>

Was meint ihr? Gut oder nicht gut? :-)

 

DWS Riester Rente Premium kündigen?

Ich habe eine DWS RiesterRente Premium abgeschlossen. In der aktuellen Ausgabe von Finanztest lässt die Stiftung Warentest an diesem Produkt kaum ein gutes Haar. Tenor der Tester: „Aufgrund der vor allem in den ersten Jahren hohen Kosten ist die DWS Riester Rente Premium problematisch.“ Nur wer 20 Jahre dabei bleibe, komme als Abnehmer in Frage – aber wer wisse das schon vorher. Na, toll… Habe ich doch erst vor drei Jahren genau so einen Vertrag abgeschlossen! Den Riester-Fondssparplan kündigen? Kommt gar nicht in Frage. Und da gibt mir Stiftung Warentest sogar recht. Sie sagt ja, dass sich der Vertrag lohnt, wenn man 20 Jahre durch hält.

DWS Riester Rente Premium

DWS Riester Rente Premium: Kosten zu Beginn

Was bei Versicherungen üblich ist, genehmigt sich auch die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank bei ihrer Riester-Rente Premium: die Zillmerung der Kosten. Ulf Papke aus Bochum hat die Kosten unter die Lupe genommen und kommt zu dem Ergebnis, dass „die DWS Riester Rente Premium sicher nicht die schlechteste Anlage unter den Fondssparplänen und fondsgebundenen Versicherungen ist.“ Unter den Blinden sei der Einäugige König. Es fallen – laut Aufstellung des Bochumer Finanzexperten – folgende Kosten an:

  • Abschlusskosten: 5,5%
  • Kosten bei Nachzahlungen und Zulagen: 5%
  • Stückkosten pro Jahr: 18 Euro (“Kosten-Flatrate”) – wird jedoch zukünftig an Verbraucherpreisindex angepasst
  • Kosten der Fonds von 0,6% (Rentenfonds) bis 1,9% (Aktienfonds) pro Jahr (aktuelle Kosten 09/2013 – Änderungen jederzeit möglich)
  • weitere Fondskosten für Zielfonds des Dachfonds – nicht sichtbar – bis zu 3,25% Verwaltungskosten möglich (lt. Verkaufsprospekt 05/2012, S.18)
  • weitere Fondskosten (Transaktionskosten) – nicht sichtbar
  • Kosten für die spätere Rentenversicherung: unbekannt, da diese erst bei Rentenbeginn feststeht

Problem: Umschichtungen im Vertrag

Finanztest hatte schon vorher – in Ausgabe 12/2010 – berichtet, dass der Riestervertrag Nachteile hat. Seinerzeit stellte die Stiftung Warentest Thomas Große-Allermann aus Potsdam vor, der zunächst eine UniProfirente bespart habe. Weil ihm „das Konzept der DWS Riester Rente Premium überzeugt“ habe, habe er seine Ersparnisse dann zur DWS übertragen. Nun – 2010 – war er mit der Entwicklung des Vertrags nicht zufrieden und gut möglich, dass Thomas Große-Allermann wieder gewechselt hat. Sehr zur Freude seiner Vermittler und „Berater“, die wohl zu nicht unwesentlichem Anteil an ihre eigenen Vorteile (Provisionen) denken… :-)

Dabei ist der Umstand, den der Finanztest-Leser kritisiert, berechtigt. Auch ich stelle fest, dass die DWS ungeheuer viel umschichtet. Mal den einen Fonds, mal den anderen Fonds, und alles sind Dachfonds, die selbst Kosten haben und die zu Grunde liegenden Fonds ebenfalls Kosten haben – Kosten, Kosten, Kosten… Mal schauen, was dabei heraus kommt. Wir können alle nicht in die Zukunft blicken! Sich eigene Fehler einzugestehen und künftig anders zu handeln, kann eine Stärke sein. Bei Finanzangelegenheiten gilt aber auch: Hin und her macht Tasche leer!

„Ich bin knapp drei Jahre dabei, die DWS hat 64 Mal umgeschichtet, trotzdem fehlen mir noch 300 Euro zur Garantie“, sagte Große-Allermann seinerzeit zu Finanztest. „Hätte sie nicht umgeschichtet,wäre ich mit 560 Euro vorne“, habe er ausgerechnet. Ja: Hätte, hätte… :-)

Finanztest widerspricht sich: Fonds vorne

Gerade jetzt, wo Anleihen nicht der Bringer sind, gelten Fonds als gute Form der Anlage. Wäre schön, wenn das auch für Riester-Fondssparpläne gelten würde. Leider widerspricht sich Finanztest häufiger mal selbst, wenn’s um diese Form der Altersvorsorge geht. In Heft 11/2009 ist zu lesen: „Die getesteten Versicherungen sind durchweg teurer als die Fonds- sparpläne. Wählen Sie deshalb wenn möglich einen Fondssparplan. (…) Geht es Ihnen vor allem um die hohen Renditechancen, empfehlen wir die UniProfirente. Das ist ein Fondssparplan mit dynamischer Absicherung. Die DWS RiesterRente Premium bietet ebenfalls eine dynamische Absicherung, ist aufgrund der hohen Kosten in den ersten fünf Jahren jedoch zu teuer. Wenn Sie bei Vertragsabschluss niedrige regelmäßige Beiträge vereinbaren, können Sie die Kosten aber verringern.“ Ein Tipp, den man kurz zuvor noch nicht wusste, denn in Heft 12/2008 hieß es noch: „Manchen Riester-Kunden entgeht aber aus einem anderen Grund viel Geld: Sie entscheiden sich für einen Sparplan mit ungünstiger Kostenverteilung, die DWS Riester Rente Premium oder die über Vermittler vertriebene Riester-Förderrente flex. Beide sind nicht zu empfehlen.“

DWS Riester Rente Premium vom Fondsvermittler >>

Nichts Genaues weiß man nicht. Ich bleibe dabei. Was meint ihr? Habt ihr auch diesen Vertrag? Wie sind eure Erfahrungen? :-)

Gebühren am Geldautomat: Raiffeisenbank München-Süd ist fair!

Geld ist gut. Geld ist schön. Aber man muss auch mal Urlaub machen können. Abschalten. Ein Bierchen trinken – oder auch zwei. So geschehen am vergangenen Wochenende in München. Die letzten Sonnenstrahlen des Jahres aufsaugen und auf dem Oktoberfest mit tausenden anderen Leuten das Leben feiern! Plötzlich war das Geld alle – und ich habe etwas gemacht, was ich sonst eigentlich vermeide… Geld an fremden Geldautomaten abheben. Meine Barclaycard New Visa hatte ich nämlich nicht dabei und so musste sich mit meiner Sparkassen-EC-Karte an einen VR-Automaten – an einen ATM der Raiffeisenbank München-Süd, hier.

Raiffeisenbank München-Süd mit günstigen Gebühren am Geldautomat

 Nachdem ich die Kohle in der Hand hatte, fiel mir ein Schild auf, das etwas über Augenhöhe hing. Etwas zu hoch, denn meist geht man ja leicht devot gebückt zum Geldautomaten, weil die Tastaturen immer so tief hängen. Das Schild war eigentlich ärgerlich; drückte es doch unmissverständlich aus, dass ich gerade für den Fremd-Einsatz Gebühren bezahlt habe. Doch dann begriff ich: Das ist keine Warnung. Das ist Werbung. Und sogar verdammt gute! Denn die Raiffeisenbank München-Süd berechnet mir keine 6,90 Euro fürs Fremdgehen, sondern nur 1,95 Euro. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal unter den Gebühren-Wucherern.

Raiffeisenbank München-Süd Vorbild in Sachen Offenheit

Ich würde mir von allen Kreditinstituten mehr Offenheit wünschen, wenn’s um solche Gebühren geht. Im Nachhinein betrachtet wirkte die offensive Größe des Hinweises dann wieder ein bisschen peinlich. Fast so wie in Kneipen oder Restaurants, in denen – sicherlich aus nachvollziehbarer Motivation, aber im Resultat trotzdem mega-unfreundlichen Schildern auf die Tatsache hingewiesen wird, dass das WC nur für Gäste sei. Wenn man muss, muss man eben – man sucht’s sich ja nicht aus. Ich danke jedenfalls den freundlichen Gastwirten aus der Lindwurmstraße, deren Toilette ich aufsuchen durfte, ohne dort ein Bier zu konsumieren. : )

Zurück zum Foto. Zurück zur Raiffeisenbank München-Süd. Was halten wir denn nun von dem Foto, der Aktion und Gebühren fürs Geldabheben an fremden Automaten? Krieg ich ein Like? : )

Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Euer Finanzfan
Jens