DWS Riester Rente Premium kündigen?

Ich habe eine DWS RiesterRente Premium abgeschlossen. In der aktuellen Ausgabe von Finanztest lässt die Stiftung Warentest an diesem Produkt kaum ein gutes Haar. Tenor der Tester: „Aufgrund der vor allem in den ersten Jahren hohen Kosten ist die DWS Riester Rente Premium problematisch.“ Nur wer 20 Jahre dabei bleibe, komme als Abnehmer in Frage – aber wer wisse das schon vorher. Na, toll… Habe ich doch erst vor drei Jahren genau so einen Vertrag abgeschlossen! Den Riester-Fondssparplan kündigen? Kommt gar nicht in Frage. Und da gibt mir Stiftung Warentest sogar recht. Sie sagt ja, dass sich der Vertrag lohnt, wenn man 20 Jahre durch hält.

DWS Riester Rente Premium

DWS Riester Rente Premium: Kosten zu Beginn

Was bei Versicherungen üblich ist, genehmigt sich auch die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank bei ihrer Riester-Rente Premium: die Zillmerung der Kosten. Ulf Papke aus Bochum hat die Kosten unter die Lupe genommen und kommt zu dem Ergebnis, dass „die DWS Riester Rente Premium sicher nicht die schlechteste Anlage unter den Fondssparplänen und fondsgebundenen Versicherungen ist.“ Unter den Blinden sei der Einäugige König. Es fallen – laut Aufstellung des Bochumer Finanzexperten – folgende Kosten an:

  • Abschlusskosten: 5,5%
  • Kosten bei Nachzahlungen und Zulagen: 5%
  • Stückkosten pro Jahr: 18 Euro (“Kosten-Flatrate”) – wird jedoch zukünftig an Verbraucherpreisindex angepasst
  • Kosten der Fonds von 0,6% (Rentenfonds) bis 1,9% (Aktienfonds) pro Jahr (aktuelle Kosten 09/2013 – Änderungen jederzeit möglich)
  • weitere Fondskosten für Zielfonds des Dachfonds – nicht sichtbar – bis zu 3,25% Verwaltungskosten möglich (lt. Verkaufsprospekt 05/2012, S.18)
  • weitere Fondskosten (Transaktionskosten) – nicht sichtbar
  • Kosten für die spätere Rentenversicherung: unbekannt, da diese erst bei Rentenbeginn feststeht

Problem: Umschichtungen im Vertrag

Finanztest hatte schon vorher – in Ausgabe 12/2010 – berichtet, dass der Riestervertrag Nachteile hat. Seinerzeit stellte die Stiftung Warentest Thomas Große-Allermann aus Potsdam vor, der zunächst eine UniProfirente bespart habe. Weil ihm „das Konzept der DWS Riester Rente Premium überzeugt“ habe, habe er seine Ersparnisse dann zur DWS übertragen. Nun – 2010 – war er mit der Entwicklung des Vertrags nicht zufrieden und gut möglich, dass Thomas Große-Allermann wieder gewechselt hat. Sehr zur Freude seiner Vermittler und „Berater“, die wohl zu nicht unwesentlichem Anteil an ihre eigenen Vorteile (Provisionen) denken… :-)

Dabei ist der Umstand, den der Finanztest-Leser kritisiert, berechtigt. Auch ich stelle fest, dass die DWS ungeheuer viel umschichtet. Mal den einen Fonds, mal den anderen Fonds, und alles sind Dachfonds, die selbst Kosten haben und die zu Grunde liegenden Fonds ebenfalls Kosten haben – Kosten, Kosten, Kosten… Mal schauen, was dabei heraus kommt. Wir können alle nicht in die Zukunft blicken! Sich eigene Fehler einzugestehen und künftig anders zu handeln, kann eine Stärke sein. Bei Finanzangelegenheiten gilt aber auch: Hin und her macht Tasche leer!

„Ich bin knapp drei Jahre dabei, die DWS hat 64 Mal umgeschichtet, trotzdem fehlen mir noch 300 Euro zur Garantie“, sagte Große-Allermann seinerzeit zu Finanztest. „Hätte sie nicht umgeschichtet,wäre ich mit 560 Euro vorne“, habe er ausgerechnet. Ja: Hätte, hätte… :-)

Finanztest widerspricht sich: Fonds vorne

Gerade jetzt, wo Anleihen nicht der Bringer sind, gelten Fonds als gute Form der Anlage. Wäre schön, wenn das auch für Riester-Fondssparpläne gelten würde. Leider widerspricht sich Finanztest häufiger mal selbst, wenn’s um diese Form der Altersvorsorge geht. In Heft 11/2009 ist zu lesen: „Die getesteten Versicherungen sind durchweg teurer als die Fonds- sparpläne. Wählen Sie deshalb wenn möglich einen Fondssparplan. (…) Geht es Ihnen vor allem um die hohen Renditechancen, empfehlen wir die UniProfirente. Das ist ein Fondssparplan mit dynamischer Absicherung. Die DWS RiesterRente Premium bietet ebenfalls eine dynamische Absicherung, ist aufgrund der hohen Kosten in den ersten fünf Jahren jedoch zu teuer. Wenn Sie bei Vertragsabschluss niedrige regelmäßige Beiträge vereinbaren, können Sie die Kosten aber verringern.“ Ein Tipp, den man kurz zuvor noch nicht wusste, denn in Heft 12/2008 hieß es noch: „Manchen Riester-Kunden entgeht aber aus einem anderen Grund viel Geld: Sie entscheiden sich für einen Sparplan mit ungünstiger Kostenverteilung, die DWS Riester Rente Premium oder die über Vermittler vertriebene Riester-Förderrente flex. Beide sind nicht zu empfehlen.“

DWS Riester Rente Premium vom Fondsvermittler >>

Nichts Genaues weiß man nicht. Ich bleibe dabei. Was meint ihr? Habt ihr auch diesen Vertrag? Wie sind eure Erfahrungen? :-)

22 Kommentare

  1. Hallo Finanzfan!

    Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Umschichtungen ohne Ende und hohe Kosten. Riesterrente mit ETF wäre wohl die Lösung. Bisher kaum umgesetzt leider…….

    • Auch ich habe von Union Investment (UniProfirente) zur DWS Riesterrente Premium gewechselt und stelle fest, dass hier ohne Ende umgeschichtet wird und ständig Kosten dafür anfallen. Scheint ein Geschäftsmodell von DWS zu sein, dass sich aber leider für mich als Kunde wenig lohnt. Seltsamerweise steht der Großteil meiner Einlagen fast immer in den Fonds, die gerade abfallend sind! Ich bereue den Wechsel und überlege zurück zurück zu Union Investment zu gehen.

      Es wird viel zu wenig darüber berichtet. Das Ganze sollte in der Öffentlichkeit auch viel mehr publik gemacht werden, damit die Fonds besser gemanaged werden.

      Ich kann die DWS Riesterrente Premium definitiv nicht empfehlen!

  2. Ich habe meine sämtlichen Spar- und Riesterverträge gekündigt und investiere mein „erspartes“ Geld bzw. das, was jeden Monat durch die wegfallenden Verträge übrig bleibt, in ETFs.

    Ja, dadurch entfällt teilweise staatl. Zulagen, aber ich habe die Freiheit, meine Produkte selbst herauszusuchen, wo ich wann wie investiere.

    • Hallo Christian!

      Stimmt, leider komme ich in letzter Zeit kaum noch zum Bloggen. Das tut mir leid.

      Meine Erfahrung mit Fairr ist durchweg gut! Daher empfehle ich diese Riester Rente ja auch so direkt weiter. 50 Prozent der Kosten spart man, wenn man jemanden wirbt, für ein Jahr. Das ist schon eine Menge Holz, vor allem, wenn man den alten Riester-Vertrag zu fairr mitnimmt. :-)

      Ich habe das bisher nicht getan – werde das aber ggf. nachholen. Aktuell habe ich (trotz diverser Turbulenzen an den Kapitalmärkten) ein sehr stabiles Depot bei fairr, bzw. bei der Sutor Bank. Dort finde ich alles sehr übersichtlich und unkompliziert. Ich kann Fairriester durchweg empfehlen! Vor allem: Selbst Finanztest stellte neulich fest, dass fairr aktuell den günstigsten Riester Fondssparplan bietet. Das allein ist doch schon ein Wort!? :-)

  3. Hallo,
    meine Freundin hat solch einen Vertrag seit ca. 2011. Sie hat über Kündigung nachgedacht, nach dem Ihr klar wurde, was Ihr da der Versicherungsvertreiber für ein teures Produkt aufgeschwatzt hat. Ende 2015 hat sie ihn erst mal beitragsfrei gestellt und nun stellt sich die Frage: Nach dem die horrenden Abschlusskosten bezahlt wurden, lohnt es sich jetzt den Vertrag wieder zu besparen? Keine einfache Frage scheint mir.

    • Hallo Ben!

      Vielen Dank für Deinen Kommentar! Viele Vermittler bringen die DWS RiesterRente Premium ja mit Rabatt an den Mann. Teilweise erhält man 100 Prozent der Abschluss- und Vertriebskosten zurück. Bei rund 100 Euro Beitrag können das bis zu 2.000 Euro und mehr sein.

      Doch selbst diese Altersvorsorgesparer sind aus meiner Sicht nicht gut bedient. Ich selbst hadere auch mit mir. Meine Abschlusskosten sind bezahlt. Das Problem: Die DWS muss „das verlorere Geld“ ja auch später noch garantieren… Zwar verspricht man mir in einem Schreiben, dass jetzt – wo alles bezahlt ist – alles besser werden würde… Aber ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen! Denn das Minus bleibt. Ich bin aktuell fast komplett in Rentenpapieren. Dass mir das im aktuellen Niedrigzinsumfeld nicht gerade in den Kram passt, dürfte klar sein.

      Ich würde – wenn Garantiebetrag und Vertragsguthaben nicht all zu weit auseinanderliegen – Nägel mit Köpfen machen… Ich werde mein Geld in den Fairr-Riester-Fondssparplan übertragen. Dann spare ich noch einmal Kosten, weil ich über die nächste „Kostenschwelle“ bei denen drüber komme… Aktienanteil in meinem „Fairr-Depot“ dort aktuell: Beinahe 100 Prozent. Falls ich Euch werben soll und ihr euch 50 Prozent Rabatt im ersten Jahr sichern wollt, schreibt mir eine Mail! :-)

      Beste Grüße
      Finanzfan

  4. Hallo,
    danke für den informativen Artikel. Ich spiele gerade mit dem Gedanken meinen DWS Riester Premium Vertrag aufzulösen. Der Vertrag läuft seit 8 Jahren und ich habe zumindest beinahe ein Vertragsguthaben in Höhe von meinen Einzahlungen. Es stört mich auch extrem, dass die Gebührenstruktur der Riester Premium so undurchsichtig ist. Aber was kann die Alternative sein? Sollte ich jetzt kündigen?

    • Hallo Marco,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich persönlich habe für mich entschieden, das Kapital zu meinem Fairr Riester Fondssparplan zu übertragen. Weil ich dort Neukunden werbe und geworden wurde, rabattieren sich die Kosten um 50 Prozent (pro Freundschaftswerbung 12 Monate Rabatt). Wenn Du willst, werbe ich dich dort… Aber die Entscheidung muss wohl jeder selbst treffen. Ich habe mich für den Wechsel entschlossen, weil ich die hohen Stückkosten für mehrere Verträge vermeiden wollte. Aber Fairr hat wohl auch durchaus Risiken… Wobei ich es lustig finde: Auf der kleinen Sutor-Bank wird derart rumgehackt – aber hinter der DWS steht die Deutsche Bank und wenn man sich den Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie mal anschaut und die ganzen Prozesse, die geführt werden… Najaaa.. :)

  5. Hallo Kommentargeber,

    mir wurde in den letzten Tagen speziell zu dieser Form der Riester-Rente bei der DWS geraten. Die “ sichtbaren“ Kosten hielten sich natürlich deutlich unter denen der anderen Anbieter. Ihr schreibt alle von hohen Kosten. Wo kommen die denn her? Wie informiert man Euch darüber? Was muss ich meinen Berater noch fragen um dies für mich transparenter zu machen?

    Danke

    • Hallo Thomas,

      im Wesentlichen handelt es sich um Abschlusskosten und Kosten für Nachzahlungen und Zulagen. Auch die Stückkosten sowie vor allem die fonds-internen Kosten (die man gar nicht sieht, sondern die Teil der Wertentwicklung der Wertpapiere sind) sowie ggf. Transaktionskosten innerhalb der Fonds / Zielfonds können hoch sein. Zudem sind auch bei diesem Fondssparplan die Kosten für die Versicherung im Rahmen der Verrentung noch nicht zu sehen. Gut möglich, dass man also doppelt zur Kasse gebeten wird: Etliche hundert, wenn nicht gar einige tausend Euro in den ersten Jahren – und dann noch einmal ein dicker Batzen für die Rentenversicherung…

      Ich habe der DWS meine Kündigung geschrieben und wechsele Ende Oktober.

      Viele Grüße
      Jens

  6. Ich bin 33 und Mutter und Beamtin) von zwei Kinder. Mir wurde zu einer DWS Riester Rente Premium vom Verunsicherungsmakler empfohlen.
    Soll ich den Vertrag abschließen ?
    Bin total verunsichert

    • Ich hatte eigenständig zum Berufseinstieg eine UniProfiRente bei der Union abgeschlossen. Auf Empfehlung meines Maklers wechselte ich dann blauäugig in die DWS Riesterrente Premium. Heute (nach 8 Jahren) ärgere ich mich, dass ich mich nicht genauer über die hohen Abschlusskosten informiert habe. Die sind komplett bezahlt und der Aktienanteil ist lächerlich gering.
      Ich würde die DWS Riesterrente Premium nicht wieder wählen aber ich bin mir unsicher ob es sich bei den bereits gezahlten Gebühren noch in irgendeiner Weise lohnen kann in einen anderen Vertrag zu wechseln.

  7. Mein DWS Riester Rente Premium Vertrag läuft seit 2008; meinem „guten Onkel“ sei Dank. Doch in den ersten Jahren fiel mir auf, dass der Wert meiner Anlage immer geringer war als der Garantiebetrag (eingezahlte Gelder). Hmm? Im Kleingedruckten fand ich dann: “ Durch die Verteilung der Gebühren und Abschlusskosten auf die ersten 5 Jahre, kann sich die Performance negativ darstellen.“
    Nein, sie „kann“ nicht nur, sie „tut“ es auch!!
    Im vierten Jahr habe ich dann mal zusätzlich Geld in eine Beratung der Verbraucherzentrale investiert. Dort schaute man sich die Fonds an und meinte, nun, so schlecht sind die gar nicht. Also jetzt haben sie schon 4 Jahre geschafft, besparen sie den Vertrag ruhig weiter. Dann kommen auch die fetten Gewinne.
    Die sehen jetzt so aus, dass der Wert meiner Anlage inzwischen so ca. 1200 € höher liegt als der Garantiewert.
    Allerdings wird inzwischen auch in zwei Rentenfonds und nur einem Aktienfonds investiert. Vielleicht weil ich bereits die 57 Lenze erreicht habe?

    Ich bin mit diesem Vertrag nie richtig warm geworden und habe jetzt auch wg. Aktienkurs und möglicherweise horrender Strafzahlungen der Deutschen Bank noch mehr Bauchschmerzen.

    Was soll ich tun? Ich habe bisher 41 Jahre nonstop in die gesetzliche Rente eingezahlt, habe seit dem 20. Lebensjahr im öffentlichen Dienst auch eine Betriebsrente, in die ich seit 2004 auch noch freiwillig per Entgeltumwandlung einzahle.

    Ich habe mir auch in den 41 Jahren eine abbezahlte Eigentumswohnung erarbeitet.

    Ich habe schon nachgedacht, den Vertrag ruhen zu lassen, nein nicht kündigen. Aber was bleibt noch? Mein Dank gilt Herrn Draghi. Wer nicht gerade zu viel übrig hat, investiert nicht gerne spekulativ, alles andere bringt keine Rendite mehr.

    • Hallo Inge,

      ich kann Dir leider keine Beratung bieten. Das Phänomen, dass man sich solche Verträge erst immer hinterher durchliest, ist mir auch aus eigener Erfahrung (in der Vergangenheit) bekannt. ;-) Ich fürchte, dass Du mit 57 bis Renteneintritt keine großen Renditesprünge mehr machen wirst – mit keinem Garantieprodukt wie Riester oder anderen.

      41 Jahre GRV + 12+x Jahre BAV + Riester hört sich aber doch erst einmal nicht SOOO schlecht an. Ich bin 35 – und mir sicher, dass Du bei der GRV noch ein ganz, ganz anderes GRV-Rentenniveau haben wirst als ich es mal haben werde! :-)

      Spekulativ kann man auch nicht investieren – aus meiner Sicht… Entweder man spekuliert oder investiert. Das ist wie günstiges stehlen… Passt irgendwie nicht. ;-) Aber in der Tat sind hohe Aktienquoten (und das meinst du wohl) mit 57 keine ganz tolle Idee mehr. Andererseits hast Du dein übriges Vermögen ja bereits auch breit aufgeteilt in Geld/Schuldwerten (die Anwartschaften) und in Sachwerten (Immobilie)… Tja… Ich würd’s auch hier machen wie immer: Nicht alles in einen Topf und vielleicht doch noch einen ETF Sparplan starten…!? 50/50 Aktien und Anleihen oder so. ;-)

  8. Hallo Leute bespare seit 5 Jahren den DWS Riester Rente Premium Rentenvorsorgevertrag mit meiner Frau im Huckepuckvertrag und muss genau das selbe festestellen wie andere auch laufende Umschichtung und hohe Gebühren.
    Bei der Diesjährigen Standmitteilung der Versicherung habe ich überhöten Blutdruck bekommen,da die Gesellschaft bei meiner Frau mehr Gewinn erzielt hat als bei meiner Vertrag naja nicht schlecht.
    Es ist mir aber nicht Verständlich wenn mein Versicherungsstand 9022 Euro betrug und bei meiner Frau 1015 Euro.
    So wurde bei meiner Frau ein Ergebnis aus dem Fond erzieltvon 55,64 Euro und bei meinem ein Ergebnis von sage un schreibe 39,12 aus 9 mal mehr Guthaben einfach Genial !
    Ich weiß garnicht bei wem ich mich für die Ausgezeichnete Leistung bedanken soll, ob
    bei der ZURICH-VERSICHERUNG die Ihem Aktionaren die letzten Jahre hohe Dievidenden ausgeschüttet hatt oder der DWS-FONGSGESELLSCHAFT.
    Mit dem Weiter soo…, kann ich wohl beruhigt in die Zukunft blicken .
    Ein Trost die Eingezahlten Beiträge + Zulagen bleiben ja erhalten.

    • Hey Thomas,

      ich kann deine Veränderung voll und ganz nachvollziehen. Ich bin Mitte 30 und habe meinen DWS Vertrag in diesem Jahr gekündigt und zu Fairr übertragen. Dort bin ich bisher voll und ganz zufrieden – auch wegen der noch hohen Aktienquote und ohne dieses obskure ICCPI Verfahren der DWS. Market Timing und Stock Picking sind Käse – sagt die Wissenschaft. Aber die DWS glaubt, dass sie besser ist als der Markt. Neee, Freunde… Ohne mich! :-)

      Sorry, Thomas… Dass ich keine besseren Nachrichten für Dich habe. :-(

      LG
      Jens

  9. Ich war anfangs bei der UniProfi Rente und bin dann gewechselt (d.h. habe sie Beitragsfrei gestellt), da die DWS Riester Rente Premium den Vorteil hatte, dass auch wieder aus Rentenpapieren in Aktien umgeschichtet werden konnte. Die DWS wurde auch als Testsieger beworben. Ergebnis: Der Wert bei UniProfi hat sich verdoppelt (eingezahlt habe ich von 2007 – 2010). Der Garantiewert bei der DWS ist höher als der derzeitige Depotwert (eingezahlt von 2011 – heute). KLar, keiner kann wissen, wie sich das alles noch entwickelt bis zur Auszahlung, aber derzeit habe ich das Gefühl, der Wechsel war keine gute Idee. Bei der DWS wird m.E. viel zu oft umgeschichtet, sodass man von der Wertentwicklung kaum etwas zu haben scheint. Ich bin am überlegen, ob ich nicht doch wieder dei UniProfi bespare und die DWS RRP beitragsfrei stelle. Kündigen lohnt auf jeden Fall nicht.

  10. Meine DWS Riester-Rente-Premium läuft seit 2010 und ich spiele mit dem Gedanken zu Fairr zu wechseln. Aktuell liegt das Guthaben etwas unter dem Garantiebetrag aber über 10.000 Euro. Ist ein Wechsel jetzt sinnvoll? Wie erfolgt der Wechsel zu Fairr? Werden die erworbenen Anteile zum Stichtag verkauft und in einer Summe übertragen?

    • Hallo Jens,

      im Detail kann ich das nicht sagen. Ich selbst habe gewechselt, weil mir das Produkt besser gefallen hat. Wegen der Kosten, wegen der Wertentwicklung, wegen zu vielen Umschichtungen und anderen Gründen. Nach Ablauf der Kündigungs- und Wechselfrist verkauft die DWS deine Fondsanteile und überträgt das Geld. Das ist der neue Riester-Garantiebeitrag bei Fairr. :)

      LG
      Jens

  11. Hallo zusammen,
    ich bin ein Riestersparer der ersten Stunde. Begonnen hatte ich mit einem klassischen Versicherungsvertrag bei der AXA, vermittelt durch einen guten Bekannten. Erst viel zu spät habe ich mich mit den Kosten auseinander gesetzt, getreu dem Motto: Besser riestern, als gar nix tun. Nach immerhin 7 Jahren und um einige Erfahrungen reicher, wechselte ich dann zur DWS Riesterente, vermittelt von einem Dr. Klein Finanzmakler. Das Konzept (einschließlich der guten Vermarktung und guten Testergebnisse (2009)), die vermeintliche Transparenz hinsichtlich zu erwartender Kosten und die Aussicht auf höhere Renditen durch Anlage in einen breit gestreuten DACH-Fonds hatten mich überzeugt. Heute, nach 9 weiteren Jahren schockiert mich der Blick ins Depot immer wieder aufs neue. Im wesentlichen mache ich die gleichen Erfahrungen wie die meisten hier. Der Depotwert liegt derzeit etwa 1200€ unter dem Garantiebetrag und das schon seit einiger Zeit. Der Aktienanteil liegt bei etwa 30%. Ich bin 38 Jahre und habe also noch reichlich Zeit bis zur Rente. Die vielen Umschichtungen, mehrere Hundert im Jahr, sind überhaupt nicht nachzuvollziehen und verwirren wohl nicht nur Laien wie mich. Ich bin gespannt was da noch kommt, denn immerhin bespare ich den Vertrag bis zur maximalen Fördergrenze von 2100€ und nehme so zumindest den Steuervorteil mit. Kündigen kommt nicht in Frage, eine Beitragsfreistellung bzw. ein Wechsel schon eher. Aber wohin? In diesem Riester Dschungel ist es schwer den Überblick zu behalten. Das FAIRR Konzept finde ich schon interessant, werde aber wohl noch abwarten und schauen, ob sich dieses junge Unternehmen auch auf längere Sicht am Markt etabliert. @ Finanzfan, das ist ein toller Blogg, weiter so!

    Viele Grüße

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